Harry Potter and the Dark Side

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Lucius
Gelöschter Benutzer

Harry Potter and the Dark Side

von Lucius am 28.11.2017 01:46

Harry Potter and the Dark Side and Love

 

Prolog

Harry läuft in Little Whinging umher und denkt nach wie er doch seine Verwandten hasst und das umfasst auch Dumbledore . Er war nicht mehr der naive, kleine Junge von nebenan, sondern ein sehr gut gebauter junger Mann. Er hat jetzt gute Bauchmuskeln durch das viele Quidditchtraining der ganzen Jahre über und er hat die Haare auch nicht mehr ganz so wild wie früher. Zudem ist er um einiges gewachsen und braucht keine Brille mehr. Das war eh nur eine Täuschung für seine Feinde. Er zündet sich eine Zigarette an als er plötzlich was hörte: Bellatrix!

Träge betrachtet sie die Straßen der kleinen Stadt. Der Dunkle Lord hat sie hergeschickt, um auszukundschaften was Harry Potter jetzt wohl vorhat. Harry Potter, der naive kleine Junge, der zum verbitterten Feind des Lords geworden war. Sie lächelt spöttisch, während sie darüber nachdenkt. Gleichzeitig schleicht sie näher an das Wohnhaus heran, in dem Harry momentan laut den Gerüchten wohnt. Doch sie entdeckt ihn dort nicht, sondern in einer der Nebengassen. Mit leicht gerunzelter Stirn bleibt sie stehen. - Das soll Harry Potter sein? Der schmächtige Junge? - Sie mustert die breiten Schultern und die Zigarette, die er lässig in der Hand hält und Rauchringe in die Luft bläst. "Sieh mal einer an", flötet sie mit einem spöttischen Grinsen. "Wenn das nicht der kleine Potter ist." Drohend hebt sie den Zauberstab und richtet ihn auf Harry. Harry dreht sich um und fängt an zu lachen. " Lass das, Bellatrix, wir sind unter uns und endlich bin ich diese erbärmlichen Muggel los! "

Ein schiefes Grinsen verzieht ihr Gesicht. "Aber ich zeige so gerne mit meinem Zauberstab auf dich", säuselt sie bittersüß und kommt ihm so nah, dass sich ihre Gesichter beinahe berühren. Missbilligend schnalzt sie mit der Zunge und wedelt mit ihrem Zauberstab seine Zigarette aus der Hand. "Kleine Jungen sollten nicht rauchen! Siehst du das nicht auch so?" Obwohl sie mittlerweile kleiner ist als er, scheint es als würde sie auf ihn herabsehen. Er schaut stirnrunzelnd auf Bellatrix herab und auf seine nun leere Hand und die nicht mehr vorhandene Zigarette: " Hey, hey, hey , was soll das? Dein Ehemann raucht auch und ich bin größer als er ", grinst Harry verschmitzt und rennt grinsend weg vor Bellatrix . "Fang mich doch, du böse Hexe!" ruft er im Lauf zurück.

Sie kichert, als er davon läuft. "Mein Ehemann ist auch weitaus gefährlicher als du." Einen Moment genießt sie einfach den Anblick seiner geschmeidigen Bewegungen. Wann war der Junge so verdammt muskulös geworden? Dann wedelt sie wieder mit ihrem Zauberstab und stellt ihm so ein Bein, worauf Harry stolpert. Gemächlich schlendert sie auf ihn zu. "Hab dich!", grinst sie und beugt sich zu ihm herab. Die Brille ist ihm vom Gesicht gerutscht und so hatte sie einen wunderbaren Blick auf seine ausdrucksstarken, grünen Augen. Er lachte, als er vor ihr weg lief, nur so aus Spaß aber als er plötzlich stolpert , nur weil ein unsichtbares Bein ihn zu Fall brachte . Aals ihm dann noch die Brille von der Nase rutscht und Bellatrix über ihn stehend sich zu ihm hinunter beugt, kann er in ihre schönen Augen sehen und ihre wilden, dichten Lockenpracht bewundern. Er weiß selbst nicht so recht wieso er es auf einmal tut, doch als sich beim Erheben plötzlich ihr Gesichter gegenüber stehen, legen sich seine Lippen wie elektrisiert sich auf die ihren und er beginnt sie feurig zu küssen. .Ja, sie sind sehr gute Freunde geworden, aber mehr war da bis jetzt auch nicht, oder doch?
Völlig überrumpelt zuckt sie zurück, als sich seine weichen Lippen auf die ihren drücken. Doch dann schließt sie die Augen und lehnt sich ihm entgegen ohne so recht darüber nachzudenken. Der dunkle Lord würde das sicherlich nicht gut heißen, aber dieser Kuss war einfach ... Sie seufzt ein wenig, als sie sich wieder löst. "Was war das denn?", bringt sie schließlich ein wenig atemlos hervor und legt ihm eine Hand auf die Brust, um sich abzustützen. Sie hatte ein wenig zu sehr vorgebeugt und droht das Gleichgewicht zu verlieren. Diese Muskeln ... Innerlich seufzt sie erneut. Was was nur los mit ihr? Er schmunzelt als sie sich von ihm löst. Seit dem letzten Schuljahr lernte er schon das apparieren, was ihm auf Anhieb hervorragend gelungen war, und so apparierte er sie beide nach Paris.

Paris

Bellatrix
Ein vergnügtes Quietschen kam über ihre Lippen, als er sie zu sich apparierte. Wieder festen Boden unter ihren Füßen, sah sie sich irritiert um. – „Du ??? - Paris? - Wirst du jetzt romantisch, kleiner Potter?", zog sie ihn auf und funkelte ihn amüsiert an. Die Sonne schien in seinen Rücken und rahmte ihn in Gold. Das machte ihn nur noch schöner. "Nein, ich doch nicht, böse Fee", neckte er sie und grinste sie an. Ihm gefiel es Bellatrix zu überraschen. Er wusste, dass sie verheiratet war. Aber ihm war es egal. "So, da ich bei diesen verdammten Schlammblütern nichts gescheites zu essen bekam, zumindest die meiste Zeit über, gehen wir jetzt etwas richtig leckeres essen " Mit Schlammblüter meinte er niemand anderes als die Dursleys.

Kichernd musterte sie ihn. "Essen mit dem kleinen Potter", meinte sie betont spöttisch. "Na, wunderbar." Sie wollte es sich nicht anmerken lassen, wie gut ihr das gefiel. Nicht, weil sie irgendwelche Treue für ihren Ehemann empfunden hätte. Der war ohnehin ein Schlappschwanz, dessen sie sich vor langer Zeit schon hätte entledigen sollen. Aber der dunkle Lord war eine andere Geschichte. Was würde er wohl dazu sagen, wenn er herausfand, dass sie mit Harry essen gewesen war und das in Paris. "Wollen wir vielleicht noch ein paar Muggel-Läden anzünden?", fragte sie grinsend. Ein wahnsinniges Schimmern lag plötzlich in ihren Augen. Sie liebte es einfach Dinge brennen zu sehen. Besonders, wenn sie zu diesen minderwertigen Wesen gehörten. "Bellatrix, du weiß was mir gefällt und wenn Dumbo kommt mit seinem Orden ? – Ehem, ich meine Dumbledore."
"Pah!", rief sie nur und ihr Grinsen wurde breiter. "Mehr Nervenkitzel, meinst du nicht?" Mit hoch erhobener Nase stolzierte sie los. Erst, als sie sich schon einige Meter entfernt hatte, drehte sie sich zu Harry um. "Ha !" rief sie triumphierend und stellte sich breitbeinig mitten auf die Straße und sah genüsslich den Flammen zu. - Er schaute kurz zu ihr rüber bevor er ihr folgte und das nächste Muggelgeschäft anzündete. Kurz darauf entdeckte er einen Juwelier-Laden, den er betrat. „ Hast du etwa Angst, dass der senile, alte Mann uns etwas anhaben könnte?" rief sie ihm zu und lachte herzhaft.

Eine Weile ergötzte sie sich an den Flammen. Dann folgte sie Harry in das Geschäft. "Was für hässliches Zeug", zischte sie und ließ einige der Vitrinen unter einem Zauber zerbersten. Dabei erfreute sie sich deutlich mehr an dem verängstigten Blick des Ladenbesitzers als am Scherbenregen. Harry betrachtet die Auslagen etwas abschätzig doch er wusste wo es hier in Paris guten Schmuck gab für eine Frau wie Bellatrix durch seinen ach so hässlichen Schlammblut-Onkel. Der war damals mit seiner Familie und ihm hier gewesen und hatte Petunia den teuersten Schmuck gekauft. Sie gingen weiter und zündelten noch mehrere Läden an bis sie in eine noble Gegend kamen, wo Harry Bellatrix in einen sehr teuren Juwelier rein zog.

Sie hielt nichts von Schmuck. Für sie war das alles nutzloser Plunder. Trotzdem staunte sie nicht schlecht, als Harry sie in dieses Geschäft zerrte. Hier war der Schmuck definitiv exquisit. Nur das Beste vom Besten. Fragend zog sie eine Augenbraue hoch, während sie sich umschaute. "Denkst du, du bekommst mich so einfach rum, Bürschchen, indem du mir solch wertvollen Schmuck kaufst?" Sie kicherte und strich Harry anzüglich über die Brust. Je länger sie darüber nachdachte, desto spannender erschien ihr die Idee tatsächlich etwas mit ihm anzufangen. Und wenn es nur aus purem Spaß war. Denn den hatte sie im Moment im Überfluss. Er grinste sie weiter an. "Nein, aber ich bin schon lange kein Bürschchen mehr sondern ein Mann. Diesen naiven Jungen, den Dumbo und Co kennen, gibt es schon lange nicht mehr."

"Beweise es mir!", hauchte sie ihm ins Ohr, denn sie war ihm wieder unangebracht nah gekommen. "Na los. Zeig mir, dass du tatsächlich ein Mann geworden bist." Sie strich mit ihrer Hand über seine Wange und rückte dann grinsend wieder ein Stück von ihm ab. In ihren Augen lag ein herausfordernder Ausdruck. Harry grinste und ging auf Bellatrix zu, während er seine Brille abnahm, die er eh nicht mehr brauchte und nahm Bellatrix in seine Arme und flüsterte ihr ins Ohr " Und ob ich dir es zeigen werde." Damit nahm er ihre Lippen in Beschlag und küsste sie nahezu besinnungslos, um sodann sich von ihren Lippen zu lösen und mit den seinen ihren Hals entlang zu fahren, ganz vergessend, wo sie sich befanden. Ein leises Seufzen kam über ihre Lippen, als er sie so küsste. Anscheinend war er wirklich kein kleiner Junge mehr. Aber das hieß ja nichts. Selbst die erfahrensten Männer konnten es oftmals nicht mit Bellatrix aufnehmen. Ein verstörtes Räuspern brachte sie in die Gegenwart zurück. Ein Verkäufer mit hochrotem Gesicht räusperte sich erneut und wies stumm und mit verlegenem Grinsen auf den Ausgang. Spitzbübisch lachte Harry den Verkäufer an und zog Bellatrix hinaus auf die Straße in eine dunkle Häuserecke. Dort begann er sie erneut zu küssen, wobei sie sich in sein wildes Haar festkrallte, während sie ihren Körper gegen den seinen presste. Er liebte es zu spielen und dieses Spiel mit ihr gefiel ihm echt gut und er küsste ihren Hals weiter und als sich ihre Hand in seine Haare krallten, entkam ihm ebenfalls ein leiser Seufzer über seine Lippen . Nein, er war schon lange kein naiver kleiner Junge mehr ohne Erfahrung. Er wusste, er konnte jede haben die er wollte. Ihre Hand zerrte beinahe herrisch an seinen Haaren, während sie seinen Kopf nach hinten zog. "Harry, Harry", seufzte sie tadelnd und grinste ihn an. "Ganz schön unartig eine verheiratete Frau so zu verführen." Sie kicherte und fuhr mit ihren langen Fingernägeln über seine Brust.

Sie verspürte den Drang ihm weh zu tun. Gleichzeitig hoffte sie, dass er das nicht zulassen und stattdessen ihr weh tun würde. Ein Zeichen dafür wie sehr ihr eigentlich gefiel, was der Junge da tat. Er sah sie nur sehr schelmisch grinsend an " Oh, Bella, Bella, Bella, Bella, vielleicht bin ich das, doch auch ein Mann, der genau weiß was er will und was er tut." Er riss sich los und wusste wie er sich für die schmerzenden Fingernägel in seiner Brust von ihr revanchieren konnte und er wusste auch, dass ihr das gefallen würde. Er verpasste ihr eine schallende Ohrfeige, wobei ihr Kopf heftig zur Seite flog, doch bevor sie etwas sagen konnte, küsste er sie wieder auf den Mund und biss ihr diesmal so in die Lippen, dass Blut floss. Sie merkte gar nicht, dass er sie gebissen hatte, obwohl sie das Blut schmeckten konnte.

Das machte sie nur noch mehr an. Schließlich schubste sie ihn ein wenig von sich und verzog ihr Gesicht zu einem Grinsen. Ein seltsamer Anblick bot sich Harry, wenn man das Blut bedachte, das ihr von der Lippe das Kinn hinunter lief. Harry genoss den Kuss und als er merkte wie sehr es ihr gefiel, ging er mehr darin auf. Als er weggeschubst wurde von ihr wegen Luftmangels und dann noch ihr Grinsen sah was doch etwas komisch aussah wegen dem Blut , das ihr am Kinn hinunterlief , musste er schmunzeln. " Nun, bin ich immer noch ein kleiner Junge in deinen Augen, Bella ?" Mit einem Flick seines Zauberstabes reinigte er ihr Kinn. „Komm jetzt, ich hab wirklich Hunger und will möglich schnell mit dir zu einem bequemeren Ort." Damit schnappte er ihre Hand und zog sie sich hinter sich her zu einem noblen Hotel. "Du wirst immer ein Bürschchen für mich sein", erwiderte sie frech und fuhr sich mit der Zunge über die Lippe. Dann folgte sie ihm grinsend. Sie mochte es nicht, wenn jemand sie hinter sich herzog. Sie war schließlich kein Hund. Das Hotel war nobel und sehr elegant eingerichtet. Ebenso wie das Restaurant. Automatisch hob Bellatrix ihr Kinn noch ein Stück höher und machte jede Menge Wind, als sie ihre Speisen bestellte. Sie würde diesen erbärmlichen Kreaturen sicherlich keine schöne Zeit bereiten, wenn sie schon dafür zuständig waren, sie zufrieden zu stellen.

Harry machte es ihr nach oder besser gesagt, er machte Lucius Malfoy nach und hatte an jedem und allem etwas auszusetzen und zu nörgeln und wollte von allem nur das Beste haben. Er konnte es sich leisten; das war keine Frage und als er dem Ober seine Platinkarte zeigte, die er von Gringotts hatte, die aber, wenn er sie in der Muggelwelt vorzeigte wie eine normale Platinkreditkarte aussah, machte jener große Augen und beeilte sich noch mehr ihnen alles recht zumachen .

"Also, das Essen würde ich hier höchstens als mittelmäßig beschreiben", tönte sie für alle vernehmlich, bevor sie letztlich aufstand und sich Harrys Hand schnappte. Dieses Mal zog sie ihn hinter sich her. Sie wollte endlich in die Suite und ihre Ruhe haben. Ihre Ruhe mit Harry natürlich. Bei dem Gedanken kicherte sie leise vor sich hin. Als sie die Suite erreicht hatten, ließ Bellatrix sich Zeit, um die Räumlichkeiten zu begutachten. Es gab sogar ein kleines Willkommen-Buffet und einen Strauß frischer Blumen, aber beides beachtete sie nicht weiter. Dieses Mal ließ er sich mitziehen von ihr und betrachtete wie Bella die Suite und musste zugeben, gar nicht mal so schlecht für die Muggel. Er bedachte direkt die Tür mit einem Zauber vor Lauschangriffen und verriegelte sie magisch, damit niemand sie stören konnte. Da er wusste, dass Bella nicht so einfach zu haben war, beschloss er ihr erneut eine Ohrfeige zugeben, doch diesmal so heftig, dass sie zu Boden stürzte, wobei er blitzschnell ein Kissen unter sie zauberte, damit sie sich nicht verletzte. Ja, er beherrschte die stumme Magie noch besser als Albus Dumbledore, wenn er ehrlich war nur wusste es niemand. Er grinste als er sie dort so verlockend auf dem Boden liegen sah und beugte sich über sie runter. "Was soll ich nur mit dir jetzt machen, Bella?" Überrascht schrie sie auf, als Harry ihr eine weitere Ohrfeige verpasste. Bevor sie sich aufrappeln konnte fand sie sich durch einen Fluch an dem Kissen festgenagelt wieder. "Hey", keuchte sie.

"Wer wird denn gleich so unsanft sein?" Atemlos sah sie zu Harry hinauf. Er sah einfach verführerisch aus, wie er sich so über sie beugte. So hatte sie einen noch besseren Ausblick auf seine markanten Muskeln. Mit der Zunge fuhr sie sich über die Lippen und grinste dann. "Überrasch mich doch", hauchte sie mit einer samtigen Stimme, die nur sehr wenige Menschen jemals zu Ohren bekamen. Für gewöhnlich kannte man nur den gehässigen und herablassenden Ton von ihr. Harry grinste sie an und beugte sich tiefer, um sie zu küssen. Er hatte sie mehr als überrascht und nach ein paar Stunden löste er den Fluch von ihr und noch nach Atem ringend ging ins Bad um sich frisch zu machen.

Außer Atem blieb sie noch eine Weile am Boden liegen, obwohl er den Fluch schon von ihr gelöst hatte. Die Augen hatte sie ein wenig verträumt auf die Decke über ihr gerichtet. Das war ... erfrischend gewesen. Sie hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt. Ein Grinsen breitete sich in ihrem Gesicht aus und schließlich setzte sie sich auf. Ihre Haare waren noch zerzauster als es normalerweise der Fall war. Gähnend warf sie sich aufs Bett und räkelte sich dort. "Also", meinte sie, als Harry frisch geduscht aus dem Bad zurück kam. "Was hast du eigentlich vor, kleiner Potter?" Provozierend hob sie eine Augenbraue.

Sie jetzt auf dem Bett liegen zu sehen gefiel ihm sehr . " Oh, mi amora, du bekommst wohl Nicht genug von mir?" Sie lachte. "Mi amora? Sind wir jetzt in Italien?", spottete sie und drehte sich genüsslich auf den Bauch. Mit den Füßen wedelte sie träge ein wenig durch die Luft. Das Kinn stützte sie lässig auf ihre Hand. "Deine Jugend ist eben doch zu etwas gut", säuselte sie und lächelte schief. "Aber jetzt mal ernsthaft: Was hast du vor?" Neugierig funkelte sie ihn an.

Meine kleine, süße Bellatrix, wir bleiben erst mal hier in Paris, bevor wir zu Tom gehen alias Lord Voldemort und machen uns eine schöne Zeit ."
Harry schaute ihr grinsend nach als auch sie sich entschied, das Bad aufzusuchen und beschloss ihr zu folgen. Zwei gute Stunden später kamen sie wieder zum Vorschein.
"Paris ist trotzdem langweilig", maulte sie, als sie fertig angezogen waren. Doch dann spürte sie wie ihr Arm zu brennen begann. "Anscheinend will der dunkle Lord schneller unsere Aufmerksamkeit als gedacht." Sie schielte zu Harry hinüber und unterdrückte ein Seufzen. Das würde sicher ein interessantes Familientreffen werden.

Harry wusste sofort was los war, als Bellatrix sich an ihren Arm fasste und diesen rieb. Da fing er an zu lachen und sagte " Ich werde Dad sagen, wenn er etwas von uns will, soll er gefälligst warten oder zu uns kommen." Er durfte sich das erlauben so mit dem Dunklen Lord zu reden, da er ja sein geliebter Sohn war. Ja, er liebte seinen Vater in der gleichen Weise, wie dieser seinen Sohn liebte. Also rief er seinem Vater auf mentaler Ebene zu: " Dad, wenn du etwas von uns willst, entweder du wartest bis ich und Bellatrix aus Paris zurück sind oder du kommst zu uns und sagst was du willst. Wir beide haben dringend mal eine Auszeit nötig."

Leicht genervt setzte sie sich aufs Bett und wartete, während Harry mit seinem Vater sprach. Sie hörte natürlich nicht, was er sagte, denn er sprach die Worte nicht aus. Trotzdem konnte sie sich denken, worum es ging. Mit einem Seufzen ließ sie sich zurück auf die Matratze fallen und wedelte gelangweilt mit dem Zauberstab herum.

Harry sagte zu ihr, nachdem er das Gespräch mit seinen Vater beendet hatte: „Bellatrix, Dad kommt in wenigen Minuten und wünscht, dass du das hier anziehst". Er schnipste mit seinen Fingern und ein langes und sehr hübsches, schwarzes Abendkleid, das rückenfrei war, erschien auf dem Bett neben ihr. Es war reich mit glitzernden Steinen, Pailletten und Perlen bestickt und wirkte dadurch sehr edel. " Und du möchtest dir bitte die Haare hochstecken." Mit hochgezogenen Augenbrauen betrachtete sie das Kleid. Wollte der Dunkle Lord wirklich, dass sie das anzog? Wohl kaum. Es war um einiges wahrscheinlicher, dass Harry sie einfach in diesem schicken Kleid sehen wollte. Sie schnalzte mit der Zunge, während sie aufstand und das Kleid entgegennahm. Dann verschwand sie ins Bad. Letztlich war es irrelevant, ob Voldemort oder Harry wollten, dass sie sich schick machte. Sie konnte nicht riskieren, den dunklen Lord zu verärgern und das wusste Harry. Mit sicheren Handgriffen zog sie sich das Kleid über, und brachte ihre Haare mit einem Flick ihres Zauberstabes zu einer Hochsteckfrisur, die ihr Gesicht noch besser zur Geltung brachte und trug sogar ein wenig Makeup auf bevor sie das Bad wieder verließ.

"Wie sehe ich aus?", fragte sie mit einem Grinsen, während sie ein letztes Mal das Kleid zurecht zupfte. Es war eng und presste ihre Brüste zu einem verführerischen Dekolleté zusammen. Harry grinste als Bellatrix wiederkam und meinte bewundernd zu ihr: „ Das wird Dad gefallen." Kaum ausgesprochen, erschien dieser in deren Raum. Sie verbeugte sich tief als der Dunkle Lord auftauchte. "Ich wusste nicht, dass du dich so schick machen kannst", meinte er mit einem kurzen Blick auf ihr Outfit. Dann breitete er die Arme aus und umarmte Harry kurz darauf. Bellatrix blieb mit einem leichten Lächeln stehen wo sie war. Allerdings hatte ihr Lächeln ein wenig an Euphorie eingebüßt. Sie wollte lieber wieder mit Harry alleine sein. Das war ... unbeschwerter. Lord Voldemort sah noch genauso aus wie damals in der Kammer des Schreckens, nur älter . " Bellatrix, das Kleid steht dir wirklich ausgezeichnet und .... " seine Blicke sagten alles.

"Was verschafft uns die Ehre deines Besuches?", erkundigte sie sich höflich und sah zu Voldemort auf. "Gibt es etwas Neues?" Sie versuchte seine Blicke zu ignorieren und sah stattdessen einfach auf den Boden. Voldemort erzählte beiden warum er da war und was es an Neuigkeiten gab und trug beiden auf, bevor er verschwand, vorläufig in Paris zu bleiben und jemanden auszuspionieren doch nach außen hin vorzugeben, Urlaub zu machen .
Ein erleichtertes Seufzen kam über ihre Lippen, als der Dunkle Lord auf die gleiche Weise verschwand, wie er gekommen war. "Jemanden ausspionieren?", meinte sie spöttisch und grinste. "Ich hätte lieber jemanden angezündet!" Sie zupfte nochmal an ihrem engen Kleid herum. "Also, gehen wir jetzt aus? Wenn ich mich schon so in Schale werfe, will ich dafür auch etwas bekommen." Ihr Blick fiel abschätzend auf Harry.

"So nehme ich dich allerdings nicht mit!" Sie wedelte mit ihrem Zauberstab und eine Smoking erschienen auf dem Bett. "Ich will ja auch meinen Spaß." Sie zwinkerte ihm zu. Harry grinste ebenfalls und machte zum Spaß eine Verbeugung vor ihr " Wir Ihr wünscht, My Lady ", schnappte sich den Anzug vom Bett und ging nun seinerseits ins Bad und machte sich zurecht . Der Smoking stand ihm hervorragend und unterstrich seine gute Figur. Sein Körper war muskulös und gut gebaut durch das harte Quidditch-Training die vielen Jahre lang und dem Schwertkampf, den er in der letzten Zeit aufgenommen hatte. Zurück im Schlafzimmer stellte er sich lässig gegen die Wand und zündete sich eine Zigarette an. " Wollen wir dann mal, Bella?" Eine Weile genoss sie den Anblick, den Harry im schicken Smoking bot.

"Aber klar, Herzchen", säuselte sie dann und hob eine Augenbraue. Die Zigarette quittierte sie nur mit einem genervten Augenrollen. "Du stinkst." Dann griff sie nach seiner Hand und apparierte mitten in das Partyviertel von Paris. Er war positiv überrascht, als sie ihn in diesem Partyviertel erschienen vor einer eleganten Tanzbar, die sie sogleich betraten. "Wow, gar nicht schlecht hier". Damit legte er eine Hand um ihre Taille und zog sie an sich. " Das Kleid steht dir wirklich gut." Er küsste ihren Hals und nahm ein Champagnerglas entgegen, was man ihm anbot und reichte es Bellatrix und bekam dann noch ein weiteres gereicht. "Finger weg", meinte sie scherzhaft und löste seine Hände von ihrer Taille. Die Küsse genoss sie trotzdem, ebenso wie den Champagner. Generell hatte sie Lust mal wieder so richtig zu feiern. "Wollen wir tanzen?" Ohne eine Antwort abzuwarten zog sie ihn einfach mit auf die Tanzfläche. Das Licht flackerte, während die Musik jedes andere Geräusch erstickte. Grinsend fing sie an ihre Hüften zu schwingen. Man sah es ihr vielleicht nicht an, aber sie war eine verflucht, gute Tänzerin.

Er nahm nur ungerne seine Finger weg aber als sie ihn zur Tanzfläche zog und anfing zu Tanzen musste er hart schlucken. Sie tanzte wirklich umwerfend aber auch er stand ihr in nichts nach, was das Tanzen anbelangte. Siewurden aus ihrem Rhytmus gerissen, als plötzlich ein junger Bursche lauthals rief: " Schaut mal, da ist Harry Potter! " Er verdrehte die Augen und zog seinen Zauberstab. "Verzieh dich lieber", zischte sie dem jungen Burschen zu und zückte ebenfalls ihren Zauberstab. "Wir wollen hier gerade ein wenig Spaß haben. Da störst du nur." Sie kicherte, wartete aber, was Harry tun würde. Immerhin war er angesprochen worden und nicht sie. Sonst läge der Junge schon längst tot am Boden für seine Dreistigkeit. Harry sprach einen der unverzeihlichen Flüche aus : „Crucio!" - und der Junge lag schreiend auf dem Boden, doch Harry lachte irre auf .

" „Du hast meine Begleitung gehört. Also verschwinde! Du störst! " Kleine Jungen quälen. Das war wirklich eine neue Qualität. Sie kicherte, als der Junge sich schreiend auf dem Boden wälzte. Kaum, dass Harry den Fluch wieder von ihm gelöst hatte, rappelte er sich zitternd auf und lief, so schnell es seine schwankenden Beine erlaubten, davon. "Hältst du es für schlau, ihn laufen zu lassen?", fragte sie und biss sich auf die Lippe. Sie hätte große Lust etwas oder besser noch jemanden zu jagen. Harry rieb sich die Hände und meinte " Auf zur Schnitzeljagd! " Seine Augen bekamen etwas Mörderisches und es hatte rein gar nichts mehr mit dem einstigen Goldjungen aus Gryffindor zu tun.

Entzückt wedelte sie mit ihrem Zauberstab, sodass ihnen offenbart wurde, wohin der Junge gelaufen war. Mit einem Pfiff stellte sie fest, dass er tatsächlich bereits in einem anderen Stadtteil angekommen war. Das war bemerkenswert, wenn man bedachte, dass er kaum hatte laufen können. "Umso besser", befand sie grinsend und setzte sich in Bewegung. * Na, dann los! " Er folgte ihr und beide fanden den Burschen schneller als ihm lieb war.
"So sieht man sich wieder", kicherte sie, als sie den Jungen in eine Sackgasse getrieben hatten. Mit einem raschen Zauber sorgte sie dafür, dass er nicht mehr weglaufen konnte. "Und was machen wir mit einem so unverschämten Bürschchen?" Sie tippte sich scheinbar nachdenklich mit dem Zauberstab gegen das Kinn und warf Harry einen Blick zu. Auf das Wimmern des Jungen achtete sie nicht. Breit grinsend ließ sie zwei der drei unverzeihlichen Flüche los. " Nun, Bellatrix, was willst du jetzt mit ihm anfangen? ", fragte Harry erwartungsvoll.

 

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Re: Harry Potter and the Dark Side

von Nina am 01.12.2017 11:51

Okok, ich hab mich in diese Fanfiktion verliebt!! *-* Weiter, bitte *-*

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